Unsere Forschung konzentriert sich auf die Identifizierung neuronaler Mechanismen, die sensorische Signale und Erwartungen in der Kognition integrieren. Wir wollen verstehen, wie Menschen sich an wechselnde Kontexte anpassen, aus Erfahrungen lernen und bestehendes Wissen auf neue sensorische Eindrücke unter Unsicherheit übertragen. Um diese Fragen zu untersuchen, kombinieren wir computergestützte Modellierung auf Basis von tiefen neuronalen Netzen und Sprachmodellen mit Verhaltens- und Neurobildgebungsverfahren, einschließlich Eye-Tracking, Pupillometrie, EEG, sowie struktureller und funktioneller MRT (s/fMRT). Das Konzept der prädiktiven Verarbeitung, insbesondere das predicitev coding, bietet einen potenziellen Rahmen für das Verständnis adaptiven Verhaltens. Indem wir diese Theorien gegen alternative Modelle in Bereichen wie Lernen, Wahrnehmung und Gedächtnis testen, soll meine Forschung die neuro-komputationalen Mechanismen aufdecken, die der menschlichen Kognition zugrunde liegen, insbesondere bei der Sprach- und Gesichtswahrnehmung. Darüber hinaus untersucht unsere Arbeit individuelle Unterschiede in der Gewichtung von Vorannahmen gegenüber neuen sensorischen Informationen, mit dem Ziel, unsere Erkenntnisse auf klinische Populationen anzuwenden.